Ökologie


Umweltschutz und wirtschaftliche Interessen verantwortungsbewusst miteinander verknüpfen - nur so kann den nachfolgenden Generationen eine intakte Lebensgrundlage gesichert werden.

Das Tischlerhandwerk leistet hierzu mit seinem Werkstoff Holz einen wichtigen Beitrag. Kaum ein anderes Material schneidet unter ökologischen Gesichtspunkten besser ab als dieser nachwachsende Rohstoff, der langfristig zur Verfügung steht.

Holz ist über seinen gesamten Lebensweg umweltfreundlich. Als natürlicher Baustoff, der keine Schadstoffe emittiert, kann das Holz bedenkenlos in Wohnräumen eingesetzt werden. Die hohe Qualität der Tischlerprodukte schließt deren Haltbarkeit und Langlebigkeit ein. Holz ist reparaturfreundlich und erfordert bei Pflege und Instandhaltung nur geringen technischen Aufwand.

 
Planung und Gestaltung


Um die Vorstellungen und Wünsche des Kunden zu verwirklichen, bedarf es eines Fachmanns, der  Ideen in konkrete Gestalt verwandelt. Im Dialog mit dem Kunden beginnt ein Prozess der gegenseitigen Annäherung. Schritt für Schritt werden hierbei die Wünsche des Kunden umgesetzt.

Am Anfang steht in der Regel die Ansichtsskizze. Materialmuster und Oberflächenproben helfen, sich vom fertigen Produkt ein besseres Bild machen zu können.  Nach genauer Information über die vorhandenen Räumlichkeiten, den Verwendungszweck und die Beanspruchungen der Einrichtungen formuliert der Tischler gestalterische Vorschläge und präsentiert eventuell Alternativen. Vielfach hat der Kunde nach den ersten Entwürfen noch Änderungswünsche, aber damit überrascht man einen Tischler nicht. Tischler können durch die individuelle Fertigung vielfach exakt auf die Wünsche der Kunden eingehen.

 
Werkstoffe


In kaum einem Handwerk dürften so viele verschiedene Materialien verarbeitet werden, wie es bei den Tischlern oder Schreinern der Fall ist. Im Mittelpunkt steht zwar das Holz in all seinen wunderbaren Ausprägungen von Ahorn bis Nussbaum. Vielfältige Trägerplatten und verschiedene Beschichtungen unterstützen seine Präsentation. Beschläge machen das Möbel nicht nur funktionsfähig, sondern zum Designobjekt. Bei der Oberfläche findet man kaum eine Schattierung, kaum ein Effekt den es nicht gibt  - und alles vom Handwerker.

 
Das Tischlerhandwerk verbindet Tradition und Fortschritt


Ein Handwerk im Wandel - mit großem Tempo vollzieht sich der technologische Fortschritt in den Tischlerbetrieben. Ein weitreichender EDV-Einsatz erleichtert dem Tischler die gesamte Auftragsabwicklung. Der Kunde profitiert davon, weil Transparenz und Zuverlässigkeit weiter verbessert werden.

Spezielle CAD-Software ermöglicht eine Konstruktion der Objekte am Bildschirm einschließlich sämtlicher Details und Vermaßung.

Die handwerkstypische Maßarbeit gewinnt durch die neuen Technologien zusätzlich an Präzision und Flexibilität. Gleichwohl bleiben die für das Handwerk charakteristischen Grundfertigkeiten unverzichtbar. Schon in der Ausbildung tritt die Schulung eines effektiven und sicheren Maschineneinsatzes neben die Vermittlung des traditionellen handwerklichen Rüstzeugs.

Ein weiterer Entwicklungssprung vollzieht sich bei der computergesteuerten Holzbearbeitung, der CNC-Technik. Diese Technik ermöglicht dem Tischler die Realisation selbst ausgefallenster Formen und Konstruktionen. So kann er noch näher am Kundenwunsch arbeiten. Allerdings ersetzt keine moderne Technik den Fachmann. Seine Kompetenz bleibt unentbehrlich - in der der Planung , der Entwicklung und in der Fertigung.

 
Weiterführende Informationen

 
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